Archiv für die Kategorie 'Sonnenenergie'

Auf seiner 9. Sitzung am 29. März 2011 hat der Projektausschuss Energiekonzept einstimmig beschlossen, den Weg für die erste Bürgersolaranlage in Bargteheide frei zu machen. Von einem “Leuchtturmprojekt” war die Rede. Die Stadt stellt dafür das Dach der Anne- Frank- Schule zur Verfügung, soll aber nicht als Betreiber auftreten. Die Planung und den Betrieb der Photovoltaikanlage könnte, so die Vorstellung der Ausschussmitglieder, eine noch zu gründende Genossenschaft übernehmen. Die Raiffeisenbank hatte ihr Modell auf einer vorherigen Sitzung  schon einmal vorgestellt.  Auch eine GbR käme in Frage. Vorzugsweise sollen sich Bargteheider Bürgerinnen und Bürger beteiligen dürfen. Gedacht ist an Einlagen von mindestens 500 Euro bis maximal 10.000 Euro. Nach und nach könnten weitere Dächer dazu kommen.

TFischer

Blick über das Aldi-Solardach

Aldi hat auf dem Dach der neuen Halle in Bargteheide eine Solaranlage installieren lassen, die den Strom-Bedarf von über 300 Haushalten decken kann

TFischer

Zukunft der Solarenergie

und noch einmal der Link zu einer spannenden Sendung über die Zukunft der Solarenergie, ich hoffe, er funktioniert noch. Hatte ihn versehentlich gelöscht.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1370105/

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des großen Aldi-Lagers an der Hammoorer Chaussee ist bereits seit Dezember 2010 in Betrieb. Sie ist auf knapp 1 MWp ausgelegt (997 kWhp), das bestätigte jetzt eine Sprecherin der Firma Pohlen auf Anfrage der Grünen. Die Dachdeckerfirma aus Geilenkirchen bei Aachen  ist auch Betreiber der Anlage. Die dürfte eine der größten Dach-Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein sein.  

Der jährliche Stromertrag der Anlage wird bei knapp einer Million kWh liegen. Rein rechnerisch reicht das für den Stromverbrauch von rund 330 privaten Haushalten, etwa 600t CO2-Emissionen werden dadurch pro Jahr eingespart.

Es ist gut, dass die große Dachfläche genutzt wurde, um in erneuerbare Energien zu investieren. Nicht so toll ist aber, dass Stadt und Bürger nichts davon haben.  Elektrisiert durch dieses großartige  Vorbild sollte die Diskussion in der Stadt über den Einsatz von Solarkraft  jetzt richtig Fahrt gewinnen. 

So war etwa  schon vor Jahren Wolfgang Bartolain aus Bad Oldesloe – er plant  Bürgersolarkraftwerke –  auf die Stadt zugegangen.  Ohne Erfolg.  „Das Eckhorst Gymnasium hatten wir schon geprüft, es ist geeignet. Aber dann kam das Nein von politischer Seite“, sagt er.  Sofort könne man auf dem Dach des Gymnasiums eine Bürgersolaranlage bauen. Möglichst vor Juli, danach werde die Einspeisevergütung für den erzeugten Strom vermutlich noch weiter abgesenkt.