Archiv für die Kategorie 'Bargteheide'

Aktionen der Klima-Ini zum Tag der Erneuerbaren Energien 2016

Fahrrad-Exkursion zur E-Ladestation in Tangstedt am 24.04.
und Vortrag „Elektromobilität“ am 25.04. im Stadthaus

Vor 30 Jahren geschah im einem Kernkraftwerk im ukrainischen Tschernobyl ein schwerer Reaktorunfall, dessen dramatische Folgen bis heute nachwirken. Gerade einmal 5 Jahre ist es her, dass es auch in der japanischen Stadt Fukushima zu einem Atom-GAU kam, auch hier mit unabsehbaren Folgen für Leben und Gesundheit tausender Menschen in einer großen, dicht besiedelten Region.

Die meisten Menschen haben inzwischen begriffen, dass die Nutzung atomarer Energie mit unkalkulierbaren Risiken verbunden ist. Auch hat sich herumgesprochen, dass der Verbrauch fossiler Energien durch den hohen Ausstoß schädlicher Gase entscheidend zum Klimawandel beiträgt. Die „Energiewende“ ist beschlossene Sache, auch bei uns in Deutschland ist das Ziel : Energie sparen, Energie effizient nutzen, erneuerbare Energie nutzen.

Elektromobilität könnte ein wirksamer Ansatz sein, um fossile Energie zu sparen und die Umwelt zu entlasten. Allerdings hapert es derzeit noch erheblich an der Umsetzung. Wir von der Klima-Ini unterstützen das Ziel der Bundesregierung „1 Mio. Elektroautos im Jahr 2020“ und laden Sie ein, daran mitzuwirken:
So 24. April 2016 (Tag der Erneuerbaren Energien):
Fahrradtour (11 km) zu einer Elektroladestation mit E-Auto in Kayhude
Treffpunkt: 10:00 Uhr Markt Bargteheide

Montag 25. April 2016:
Vortrag „Elektromobilität – Das Auto der Zukunft“ von Simon Hanusch (Renault), Christoph Steinkamp (hySolutions) um 19:30 Uhr Stadthaus Bargteheide, davor ab 18:00 Uhr Besichtigung von E-Autos auf dem Marktplatz

Plakat zum TEE 2016

Plakat zum TEE 2016

1. Was seit dem letzten Treffen geschah

1.1 Wolfgang hat am 21./22. Feb. eine Weiterbildung des schleswig-holsteinischen Netzwerks Energie-Kümmerer mitgemacht. Das nächste Treffen für Fortgeschrittene findet am 13./14. Juni in Malente statt. Wolfgang kann diesen Termin nicht wahrnehmen, Horst fährt hin. Am 07.10. ist dann die Jahresenergiekonferenz für MultiplikatorInnen. Am 08.04. wird Wolfgang in Reinbek für einen neuen AnfängerInnenkurs einen Vortrag halten.

1.2 Am 27.03. war die Begehung der Bachstraßensiedlung und der Vogelsiedlung im Rahmen einer Starterberatung der Stadt durch die Energieagentur und die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IBSH) für eine mögliche „Energetische Quartierssanierung“. Wolfgang und Horst waren dabei, Ulrike natürlich auch.

Einige Eigentümer wurden angesprochen. In der Bachstraße heizen ca. 25 % mit Gas, der Rest hat noch die Nachtspeicherheizungen. Ideal wäre eine Kombination dieser Stromheizung mit Strom aus dem geplanten Bürgerwindpark. In der Vogelsiedlung wird überwiegend mit Gas geheizt, vereinzelt noch mit Öl. Interessant: Man kann bei einer Begehung von außen sehen, wie geheizt wird: Einfüllstutzen für Öl und in der Bachstraße Schornsteine für Gas.

Wichtiger Hinweis von Ulrike: Fördergelder gibt es für das Management der Energetischen Quartierssanierung, nicht für die einzelnen HausbesitzerInnen.

2. Stadtradeln (24.05.-13.06.2014)

Gemeinsame Aktionen mit Ahrensburg und Bad Oldesloe. Bargteheide-Land ist nicht dabei, weil hier hauptsächlich SchülerInnen radeln werden, die über die Bargteheider Schulen angemeldet sind.

Drei geplante Touren:

24. 5. Sternfahrt mit dem Rad zum Dorfmuseum Hoisdorf, (Orga: Jürgen Hentschke, ADFC).

06.06. Sternfahrt zum Stadtfest Ahrensburg (Orga für Klima-Ini + Grüne Bargteheide: Wolfgang bereitet vor, kann aber nicht mitfahren, dann evtl. Horst), Start ca. 16:00.

13.06. Sternfahrt zum Stadtfest Bad Oldesloe (Orga noch offen)

Zur Werbung:Stand der Klima-Ini auf dem Bargteheider Wochenmarkt am 9., 16. und 23. Mai. (Orga: Wolfgang und Horst)

Die Flyer dafür lässt Ulrike drucken, außerdem 2 Ausdrucke DinA2 für Plakataufsteller.

Abschlussveranstaltung der Stadt Bargteheide mit Preisverleihung später im Herbst.

3. Tag der Erneuerbaren Energien 10.05. 2014

Aktionen in Bargteheide:

-12:00 Grußworte zum Tag der Erneuerbaren Energien und Start der Stadtradel-Saison in Schleswig-Holstein vom Bürgermeister und vom ADFC Schleswig-Holstein bei Radsport Runge mit Codierungsaktion für Fahrräder

-15:00 Öffentlicher Vortrag der Kampagne „Haus sanieren – profitieren!“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) (www.sanieren-profitieren.de) für private Hausbesitzer, mit Verlosung von 5 Gutscheinen für einen vereinfachten Energiecheck des eigenen Hauses. Ziel der Kampagne ist es, HausbesitzerInnen mit einem niedrigschwelligen Erstberatungsangebot zur energetischen Sanierung ihrer Immobilie zu motivieren. Außerdem soll das örtliche Handwerk gestärkt werden.

Die Stadt liefert noch im April für die Werbeaktion: 20 Großplakate DinA 1 zum Aufstellen in Bargteheide und Umland (Klima-Ini),  30 Plakate DinA3 zum Verteilen in Geschäften (Klima-Ini), 500 Handzettel für die Marktstände (Klima-Ini) und zum Verteilen in den Hausbriefkästen der Vogelsiedlung und der Bachstraße (Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Energie)

Plakate kleben: Horst und Hendrik am 25./26. April

4. Verschiedenes

Öffentliche Vorträge erst wieder nach der Sommerpause

Windenergie in Bargteheide: Zu den Komplikationen beim Genehmigungsverfahren und den sich andeutenden Unsicherheiten in der Politik: Für die Klima-Ini wäre es ein GAU, wenn die Stadt sich aus dem Projekt zurückziehen würde und das Feld privaten Investoren überlassen müsste. Dann hätten wir womöglich die WEA, aber keine Vorteile davon.

Abwesenheiten: Wolfgang Apel 16.04. – 02.05. und Ulrike Lenz 18.04. – 02.05. Alles Werbematerial für Stadtradeln und TEE muss deswegen vor Ostern fertig sein.

Nächstes Treffen der Klima-Ini wird später per Doodle festgelegt.

Viele Fahrräder werden entwendet oder auch missbräuchlich genutzt. Um wirksam dem Fahrraddiebstahl und dem „Borgen“ vorzubeugen, sollten Sie Ihr Fahrrad oder andere Gegenstände codieren lassen.

Die Klimaschutzinitiative Bargteheide empfiehlt allen Radlern und Radlerinnen, ihr Fahrrad codieren zu lassen. In Bargteheide gibt es eine Codierungsaktion am 17. August in der Zeit von 9 bis 13 Uhr bei Radsport Runge in der Rathausstraße 6. Das Anbringen der bundeseinheitlichen Code-Nummer kostet pro Fahrrad oder Fahrradanhänger 12 Euro. Kaufbeleg und Personalausweis sind mitzubringen und bereitzuhalten. Weitere Informationen erhalten Fahrradfreunde auch im Internet auf der Homepage des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) unter www.fahrradcodierer.de.

„Das ist eine gute Vorbereitung für die Teilnahme an der Aktion ›Stadtradeln‹“, sagt Wolfgang Apel von der Klimaschutzinitiative. Beim „Stadtradeln“ geht es darum, dass möglichst viele Menschen drei Wochen lang ihr Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren. In Bargteheide findet diese Aktion des Klimaschutzbündnisses in der Zeit 24.08. bis zum 13.09 statt. Anmelden kann man sich im Internet unter www.stadtradeln.de/bargteheide2013.html oder direkt am Stand der Klimaschutz-Initiative auf dem Bargteheider Wochenmarkt am 9. und 16. August 2013.

Muras und Laboum gegen die WindmühlenDer Feldzug der Wählergemeinschaft (WfB) und der FDP hat nicht nur den Karikaturisten Uwe Schildmeier auf den Plan aufgerufen, sondern auch die Initiative Bürger für Klimaschutz in Bargteheide.

Wolfgang Apel, Sprecher der Initiative, wehrt sich gegen die Behauptungen, die von den Gegnern der Windenergieanlagen (WEA) verbreitet werden.

So bestreitet er entschieden die angebliche Gesundheitsgefährdung durch Infraschall. Infraschall entsteht, wenn Luftschwingungen so niedrig sind, dass man sie gar nicht mehr hören, sondern nur noch fühlen kann. Besonders niederfrequente Schwingungen (von weniger als 20 Hertz entstehen z.B. bei Gewittern, bei Erdbeben, bei vorbeifahrenden Lastwagen oder Eisenbahnen, aber auch in Autos, und hier mit deutlich höheren Schalldruckpegeln als bei WEA in 200 m Entfernung. Apel räumt ein, dass solcher Lärm für den Menschen unangenehm sei und sogar die Gesundheit beeinträchtigen könne. Dazu müsse aber noch etwas dazu kommen, nämlich die Lautstärke (Schalldruckpegel). Die aber sei bei den heutigen WEA so gering, dass eine Beeinträchtigung durch Infraschall nach heutigem Stand der Wissenschaft auszuschließen sei.

Umfassende Untersuchungsergebnisse werden in einer Analyse des DNR (Deutschen Naturschutzrings) dargestellt, im Internet abrufbar unter http://www.wind-ist-kraft.de/wp-content/uploads/DNR-Windkraft-Grundlagenanalyse-2012.pdf.

In großen Windparks auf See sieht der Geophysiker keine Alternative. „Es gibt bisher keinen einzigen Windpark vor Schleswig-Holsteins Küsten. Denn im Weltnaturerbe Wattenmeer dürfen Offshore-Anlagen nicht gebaut werden, weil das einen gewaltigen Eingriff in die Natur bedeuten würde. Weiter draußen ist der Bau technisch und finanziell höchst aufwändig. Dasselbe gilt für die Hochspannungsleitungen, die den Strom ins Land transportieren müssten. Das schreckt Investoren ab.“

Nur große Energiekonzerne wären in der Lage, solche Investitionen zu tätigen. Das Bargteheider Projekt ziele aber genau auf die Unabhängigkeit von den großen Konzernen ab, betont Apel. Die dezentrale Versorgung biete viele Vorteile.

Drei Windenergieanlagen in Bargteheide könnten pro Jahr 25.000 MW/h Strom erzeugen, weiß der Sprecher der Initiative. Das sei laut Klimaschutzkonzept mehr, als alle privaten Haushalte der Stadt zusammen verbrauchten (23 000 kw/h). In nur 4,5 km Entfernung von der ausgewiesenen Fläche stehe das alte Umspannwerk der Stadt. Der hier erzeugte Strom könne also direkt ins Bargteheider Stromnetz eingespeist werden. Er hebt hervor: „Natürlich gehen auch bei Windflaute nicht die Lichter aus. Denn selbstverständlich bleibt die Stadt weiter ans allgemeine Stromnetz angeschlossen.“

Zu der Frage, wer denn von dem geplanten Bürgerwindpark profitieren würde, erklärt er: „Natürlich bekommen die 5 Landwirte, denen die Fläche gehört, eine angemessene Pacht. Und natürlich profitieren die Handwerker der Region von Aufträgen für Aufstellung, Wartung, Reparaturen. Der entscheidende Vorteil eines Bürgerwindparks aber ist, dass sich jeder Bürger, jede Bürgerin aus den betroffenen Gemeinden Bargteheide, Kleinhansdorf und Jersbek ab 1000 € an der Wind-GmbH beteiligen kann. Jeder Euro, der mit den WEA erwirtschaftet wird, bleibt also in der Region.“ Das, so Apel, sei ein entscheidender Pluspunkt nach dem Klimaschutzkonzept.

„Best practice Beispiele“ aus dem Bereich Nutzung regenerativer Energien, des solaren Bauens und der energetischen Sanierung: Besichtigen Sie dieses Jahr Bargteheider Privathaushalte, die ihr Wohnhaus energetisch saniert haben, informieren Sie sich über Solarthermie und Photovoltaik, über unterschiedliche Heizungsanlagen, verschiedenste Dämmstoffe, über Regenwassernutzung und Schwimmteiche! Lassen Sie sich außerdem die Besichtigung des Bargteheider Klärwerkes, das 85% seiner benötigten Energie selbst erzeugt nicht entgehen und besuchen Sie die Gärtnerei Jentsch, die eine Holzhackschnitzelheizung und die Regenwassernutzungsanlage betreibt.  Die Initiative „Bürger für Klimaschutz in Bargteheide“ und die Stadt Bargteheide organisieren diese Veranstaltung gemeinsam.

Bargteheider Bürger/innen öffnen am 20.04.2013 Ihre Türen und berichten über ihre Erfahrungen. Besichtigen Sie Holzhäuser, sanierte Siedlungshäuser, Massivbauten als Einzelhaus und als Reihenhaus. Informieren Sie sich bei den Hauseigentümern über die Unterschiede im Energieverbrauch vor und nach der energetischen Sanierung. Erfragen Sie Erfahrungen mit Förderungen und Krediten der KfW. Besichtigen Sie neue Holz und Kunststofffenster in 2- und 3-Scheiben Isolierglasausführung. Die breite Beteiligung von Privathaushalten ermöglicht Ihnen als Besucher/innen unabhängige Informationen aus erster Hand zu energetischer Sanierung und Nutzung erneuerbarer Energien.

Zu besichtigen sind:

  • Solarthermische Anlagen zur Warmwasser und zur Heizungsunterstützung
  • Photovoltaik-Anlagen
  • Dachdämmung mit verschiedenen Materialien
  • Dämmung der Außenfassade als Kerndämmung und mit Wärmedämmverbundsystemen
  • Holz und Kunststofffenster in 2- und 3-Scheiben Isolierglasausführung.
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Zentrale Staubsaugeranlage mit Wärmerückgewinnung
  • Niedrigenergiehäuser
  • Blockheizkraftwerke
  • Geothermieanlagen
  • Holzheizungen und andere Biomassenutzungen
  • Regenwassernutzungen, Klärteich, Schwimmteich

Adressen in Bargteheide

  • 10.00h-14.00h: Familie Muntau, Neue Straße 26 (Bauart: Massivhaus, Anbau als Holzständerwerk , Baujahr: 1947 / 1995); zu besichtigen: Dachsanierung, Außenfassade Kerndämmung (Glas-Silikatgemisch) bzw.Wärmedämmverbundsystem; neue Fenster (3-Scheiben)
  • 13.00h-16.00h: Familie Dirk und Ines Kieling, Birkenweg 25 (Bauart: Massivhaus, Doppelhaushälfte, Baujahr: 1961); zu besichtigen: Sanierung 2010, Dachdämmung (Zellulose), Kerndämmung (Einblasdämmung aus mineralischem Granulat)
  • 14.00h – 16.00h: Familie Kerber, Schloßstr. 64 (Bauart: Endreihenhaus, Baujahr: 1982); zu besichtigen: Dach, Geschoßdecke mit Zellulose gedämmt, neue Kellerfenster (3 Scheiben Isolierglas)
  • 10.00h – 13.00h: Familie Wolfgang Apel, Theodor-Storm-Straße 3 (Bauart: Doppelhaushälfte, Massivbau, Baujahr: 1895); zu besichtigen: Saniert 2011 auf KfW 85 Standard im Dachbereich; Kerndämmung, neue Holzfenster, Photovoltaik, Solarthermie, Brennwertkessel, Regenwassernutzung seit 1993, Übersicht über Heizkosten vor/nach Sanierung vorhanden.
  • 10.00h – 13.00h: Familie Angelika Schildmeier, Theodor-Storm-Straße 4 (Bauart: Doppelhaushälfte, Massivbau, Baujahr: 1895); zu besichtigen: Saniert 2011 auf KfW 85 Standard im Dachbereich; Kerndämmung, neue Holzfenster, Photovoltaik, Solarthermie, Brennwertkessel, Regenwassernutzung seit 1993, Übersicht über Heizkosten vor/nach Sanierung vorhanden.
  • 10.00h – 16.00h: Familie Garling-Witt, Fichtenweg 5 (Bauart: Massivhaus, Einzelhaus, Baujahr: 2005); zu besichtigen: Niedrigenergiehaus mit Geothermieanlage (70m Bohrung), Holzheizung mit geschlossenem Kamin, Schwimmteich, Berechnung der Heizungsfirma wird im Verbrauch unterboten.
  • Führung 11.00h, Treffpunkt am Klärwerk: Kläranlage Bargteheide Abwasser Entsorgung GmbH, im Hollerbusch 8; zu besichtigen: 85% der benötiten Energie werden im Bargteheider Klärwerk selber erzeugt:Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlage, Ultraschallanlage zur Faulschlammaufbereitung
  • Führung um 13.00h, Treffpunkt im Eingangsbereich; Besichtigung 9.00h – 16.00h: Gärtnerei Jentsch Gartenbau und Floristik, Hamburger Straße 33; zu besichtigen: automatische Holzhackschnitzelheizung, Regenwassernutzung
  • 10.00h-16.00h: Familie Sönke Clar, Baumschulenstr.20 (Bauart: Massivbau, Einzelhaus, Baujahr: 1908); zu besichtigen: Sanierung auf Neubauniveau nach EnEV 2007, Kerndämmung mit SLS 20 Blähglasgranulat, Dämmung oberste Geschossdecke mit Zelluloseflocken, Innendämmung mit Holzständerwand und Zellulosedämmung, Solarthermie
  • 15.00h: Familie Jens-Peter Meier, Mittelweg 15 (neben Croquodil croques Laden) (Bauart: Mehrfamilienhaus mit 5 Wohnungen und Gewerbebetrieb, Baujahr: Altbau 1926 mit Neubau 1995); zu besichtigen: Dachdämmung, Kellerdeckendämmung, Fenster, Türen, Heizung neu (Brennwertkessel)

Adressen in Elmenhorst

  • 10.00h-12.00h: Familie Christine Runge, Bargteheider Strasse 19 (Bauart: Bungalow, aufgestockt, Baujahr: 1979); zu besichtigen: komplett saniert, umgebaut und aufgestockt 2010, Dachdämmung mit Zellulose und Hanf, Außenfassade mit Wärmedämmverbundsystem, neue Fenster, Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, Heizung und Warmwasser über Solarthermie und Strom, zentrale Staubsauganlage mit Wärmerückgewinnung
  • 11.00h – 15.00h, : Familie Thorsten Karla, Bargteheider Straße 20 (Bauart: Einzelhaus, Holzfertighaus, Baujahr: 1980); zu besichtigen: Sanierung als Effizienzhaus 100 (EnEV 2009), Dachdämmung, neue Fenster ( Kunststoff, UG 0,7), Kellerdeckendämmung,, Solarthermie. Energieeinsparung durch Sanierung: 55%.

Adresse in Tremsbüttel

  • 12.00h – 16.00h: Familie Zeidler, Wiesenweg 27 (Bauart: Einzelhaus, Baujahr: 1900); zu besichtigen: Siedlerhaus von 1900, 2009 saniert als KfW 70 Haus, neue Fenster (Wärmeverbund, 3-fach Scheiben), Solarthermie, Pelletheizung, Übersicht über Heizkosten vor/nach Sanierung zum Mitnehmen vorhanden.

1. Tag der Erneuerbaren Energien 2013

Frau Lenz wird ein die städtischen Gremien den Vorschlag einbringen, auch 2013 wieder den Tag der EE zu veranstalten. Schwerpunkt: Energetische Verbesserungen im privaten Wohnungsbestand. Private Hauseigentümer oder Mieter, die energetische Verbesserungen durchgeführt haben, zeigen und erklären diese interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. In Frage kommen Maßnahmen aus den Bereichen – Energie sparen – Energie effizient nutzen – erneuerbare Energien verwenden.  Gedacht ist an 20 Haushalte im ganzen Stadtgebiet. Öffentlichkeitsarbeit: Tagespresse mehrstufig ab März, Plakate DIN A 3 in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, Kleine Stadtpläne mit den teilnehmenden Häusern zum Mitnehmen, Plakataufsteller vor den Häusern der Teilnehmer. Die Stadt übernimmt die Gestaltung des Werbematerials und die Pressearbeit. Die Ini verteilt Werbematerial und sucht die 20 Haushalte.

2. Klimaschutzkonzept (KSK)

In der neuen Statdvertretung ab Mai 2013 wird es wahrscheinlich statt des bisherigen PAE (Projektausschuss Energie) einen Ausschuss UKE geben (Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie). Wie geht es dann weiter mit der Lenkungsgruppe? Die Initiative spricht sich dafür aus, die Lenkungsgruppe als separates Gremium weiter zu führen. Die Lenkungsgruppe erfüllt die im KSK empfohlene „Vernetzung von wichtigen Akteuren“ (A2 im Maßnahmenkatalog). Wolfgang schlägt dem Vorsitzenden des PAE vor, diese Frage bei einer der beiden Sitzungen des PAE bis zur Kommunalwahl zu beraten (23.01.2013 und März 2013).

3. Öffentliche Vorträge 2013

Vorgeschlagen sind: – Eisheizung, Vortrag und/oder Exkursion – Wärmedämmung im Bestand; Problem bisher: Referent/in soll neutral sein (keine Firma mit eigenen kommerziellen Interessen) und darf nicht viel kosten. – noch mal Besuch einer Windkraftanlage – Fördermöglichkeiten energetischer Sanierung (Referent/in kfw oder Raiffeisenbank?)

Anwesend: Wolfgang Apel, Horst Loebus, , Stephan Linz, Ulrike Lenz, Cornelia Schoska, Nils Schneider, Jens Peter Meyer, Angelika Schildmeier. Gesprächsleitung: Wolfgang. Protokoll: Angelika

admin

Windkraftanlagen gucken

Wie sieht eine Windkraftanlage aus der Nähe aus? Wie hört sich das an? Wie fühlt man sich in der Nähe eines „Spargels“?

Die Initiative Bürger für Klimaschutz in Bargteheide will das prüfen und plant für den kommenden Sonntag, 28.10. eine Exkursion zu einer Anlage in der näheren Umgebung der Stadt (Gut Krummbek, Lasbek). Interessierte sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

In Bargteheide gibt es eine Fläche, die in den Regionalplan des Landes für die Aufstellung von zwei bis drei großen Windkraftanlagen aufgenommen werden soll. Das Projekt wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Schritt in dir richtige Richtung begrüßt. Unabhängigkeit von den Stromkonzernen, regionale Wertschöpfung an den Erneuerbaren Energien und die Möglichkeit einer Beteiligung der Bürger an einer Betreibergesellschaft werden als Chance gesehen.

Andere lehnen solche Anlagen in ihrer Umgebung ab. Sie befürchten eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, Belästigungen durch Schattenwurf und Lärm und Gefahren für die Umwelt.

Sechs Windkraftanlagen mittlerer Größe stehen auf dem Gelände des Gutes Krummbek (zwischen Barkhorst und Schmachthagen). Der Eigentümer, Herr Lampe, hat der Klimaschutz-Initiative freundlicherweise sein Einverständnis gegeben, die Anlagen aus nächster Nähe anzusehen.

Auf dem Rückweg kann auch eine Kleinwindanlage gesehen werden.

Interessierte treffen sich am Sonntag, 28.10., um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz am Kreisel Rathausstraße. In Anbetracht der fortgeschrittenen Jahreszeit wird dieses Mal nicht mit dem Rad gefahren, sondern mit PKWs. Wer kein Auto hat, wird gerne von Mitgliedern der Initiative mitgenommen.

Angelika Schildmeier

HLoebus

Einladung zum „STADTRADELN“

Liebe FreundInnen der Initiative Bürger für Klimaschutz in Bargteheide, auf dem letzten Treffen der Klima-Ini haben wir beschlossen für Bargteheide am STADTRADELN als Team teilzunehmen. Und wir hoffen auf möglichst viele Mitradler zu treffen. Was das STADTRADELN ist, wird unten erklärt.

Unser Bargteheide hat sich bereits als teilnehmende Kommune eingetragen und wird versuchen in der Zeit vom 25. August bis zum 14. September möglichst viele Radler auf die Sättel zu bewegen. Es können Teams gebildet werden, denen sich die BürgerInnen anschließen können. Natürlich wollen wir als Klima-Initiative auch ein Team stellen.

Wie läuft die Veranstaltung ab, wie könnt Ihr teilnehmen und wie könnt Ihr Euch anmelden?

* TeilnehmerInnen mit Internetzugang registrieren sich mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse im Online-Radelkalender und tragen dort auch ihre geradelten Kilometer ein. Hier geht’s zur Registrierung von Teams und RadlerInnen!

* TeilnehmerInnen, die gerne mitmachen möchten, aber keinen Internetzugang haben oder sich nicht registrieren lassen wollen, können mich ab 24.06.2012 per Telefon oder Email benachrichtigen. Ich werde dann ihre geradelten Kilometer für das Team < Klima-Ini > im Online-Radelkalender eingeben.

Beginnen wird das dreiwöchige Stadtradeln in Bargteheide mit einer Auftaktveranstaltung am 25.8.2012. Nähere Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Also meldet Euch zuhauf zum klimafreundlichen Kilometersammeln.

Was ist das STADTRADELN?

Bereits zum fünften Mal findet das STADTRADELN des Klima-Bündnisses, des größten europäischen Städtenetzwerks zum Klimaschutz, statt. Mitglieder der kommunalen Parlamente und BürgerInnen können vom 1. Juni bis zum 15. Oktober 2012 drei Wochen am Stück um die Wette radeln und Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine Radverkehrsförderung ihrer Heimatkommune sammeln. Ziele der Aktion sind, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und im Team mit BürgerInnen möglichst viele Fahrrad-Kilometer für ihre Kommune zu sammeln, BürgerInnen zur Nutzung des Fahrrads im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen. Wann die 21 Tage Stadtradeln stattfinden ist den Städten und Gemeinden frei überlassen.

Hier schnell ein kurzer Bericht vom Tag der Erneuerbaren Energien am 28.04. 2012: Frau Lenz von der Stadt hatte zwei Führungen durch das Klärwerk organisiert. Ein sehr kompetenter und freundlicher Wassermeister, Herr Kortmann, führte Interessierte einmal vormittags und einmal nachmittags 1 1/2 Stunden lang durch die gesamte Anlage, erklärte die Abläufe und beantwortete geduldig alle Fragen. Vormittags nahmen etwa 30 Personen teil, nachmittags ca. 22, darunter beide Male einige Kinder. Eine weitere Station war (wie schon 2011) die Gärtnerei Jentsch mit einer automatischen Holzhackschnitzelheizung und großer Regenwassernutzungsanlage.  Die Gärtnerei habe ich dieses mal ausgelassen, denn nach der zweiten Klärwerksführung konnte man auch unser Haus besichtigen (Doppelhaus Apel und Schildmeier, Theodor-Storm-Str.3) als Beispiel für die energetische Sanierung eines Altbaus mit Isolierung des Dachs, teilweiser Kerndämmung der Außenwände sowie Solarmodulen für Warmwasser und Strom. Ingesamt stellten sich 8 Personen ein. Das war zu bewältigen, es waren interessante Gespräche.  Ein kleines Grüppchen ging noch ein paar Häuser weiter zu Bernd Zillmer, der sich eine klitzekleine Photovoltaikanlage installiert hat, mit der er seine Beleuchtung (LED!), seine Computer und seinen Fernseher betreibt. Der Clou ist ein kleines Notstromaggregat, mit dem er den Solarstrom tagsüber speichert, um abends, bei Dunkelheit davon zu profitieren. Damit und mit anderen kleinen technischen Hilfen und viel Kreativität hat er sich zu einem wahren Stromsparfuchs entwickelt.

Bargteheider Klärwerk

Der aktuelle Stand der Klimapolitik in Bargteheide ist etwas eingetrübt. Unsere Vorschläge, dem Internationalen Klimabündnis beizutreten und für die Bargteheider Klima-Ambitionen nicht bloß weiche Ziele zu setzen, wurden im Lenkungsausschuss lediglich zur Kenntnis genommen. Immerhin will die Firma CDM, die für ein Honorar von rund 60.000 Euro am Bargteheider Klimakonzept arbeitet, bis Weihnachten Machbarkeitsangaben zu verschiedenen Maßnahmen aus dem Einwohner-Forum vom 7. November machen und später ihre Berechnungsgrundlagen offenlegen. Eine eigene Rückmeldeaktion für die Bürger ist derzeit nicht in der Planung. In der Lenkungsgruppe zum Klimaschutzkonzept hat ein Wechsel in der Leitung von Herrn Harmuth (CDU) zu Jürgen Weingärtner (SPD) stattgefunden. Im Budgetansatz für 2012 zum Klimaschutz werden wohl Einschnitte hingenommen werden müssen.

Da die Idee einer genossenschaftlichen Bürgersolaranlage seit Monaten nicht vorankommt (zumal von den Dächern, die der Stadt gehören, nur das Dach der Anne-Frank-Schule als einigermaßen geeignet angesehen wird) und auch das Genossenschaftskonzept der Raiffeisenbank nur eine Rendite von 1% in Aussicht stellt, unterstützt die Klimainitiative fortan das Konzept von wir-machen-solar.de. Peter Heßbrüggen stellte das Konzept seines Unternehmens vor, das neben einem finanziellen Profit für alle Beteiligten (es können sowohl Gewerbebetriebe, Privatleute als auch Genossenschaften teilnehmen) eben auch einen großen Gewinn für die Umwelt vorsieht. Dennoch halten wir fest: Noch vor Fotovoltaik und Solarthermie ist Dämmung die wirtschaftlichste und effektivste Möglichkeit, Energie zu sparen.

Schließlich diskutierten wir noch über verschiedene Projekte: Am 3. Februar kommt der international bekannte Klimaforscher Mojib Latif zu einem Vortrag nach Bargteheide! Außerdem wollen wir uns bemühen, über so genannte Eisheizungen zu informieren und eine Informationsveranstaltung der Hamburger Firma Zebau zur Hausmodernisierung zu uns zu holen.

Das nächste Ini-Treffen findet am 16. Januar 2012 um 19:30 im Einstein statt.

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