Viele Fahrräder werden entwendet oder auch missbräuchlich genutzt. Um wirksam dem Fahrraddiebstahl und dem „Borgen“ vorzubeugen, sollten Sie Ihr Fahrrad oder andere Gegenstände codieren lassen.

Die Klimaschutzinitiative Bargteheide empfiehlt allen Radlern und Radlerinnen, ihr Fahrrad codieren zu lassen. In Bargteheide gibt es eine Codierungsaktion am 17. August in der Zeit von 9 bis 13 Uhr bei Radsport Runge in der Rathausstraße 6. Das Anbringen der bundeseinheitlichen Code-Nummer kostet pro Fahrrad oder Fahrradanhänger 12 Euro. Kaufbeleg und Personalausweis sind mitzubringen und bereitzuhalten. Weitere Informationen erhalten Fahrradfreunde auch im Internet auf der Homepage des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) unter www.fahrradcodierer.de.

„Das ist eine gute Vorbereitung für die Teilnahme an der Aktion ›Stadtradeln‹“, sagt Wolfgang Apel von der Klimaschutzinitiative. Beim „Stadtradeln“ geht es darum, dass möglichst viele Menschen drei Wochen lang ihr Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren. In Bargteheide findet diese Aktion des Klimaschutzbündnisses in der Zeit 24.08. bis zum 13.09 statt. Anmelden kann man sich im Internet unter www.stadtradeln.de/bargteheide2013.html oder direkt am Stand der Klimaschutz-Initiative auf dem Bargteheider Wochenmarkt am 9. und 16. August 2013.

1. Öffentliche Vorträge

Der Vortrag von Thomas Laasch, „Sanieren ohne Schimmel“ am 4. Juni war erfoglreich: Guter Vortrag, viele Fragen, ca. 80 Besucher*innen, auch Fachleute.

Aus einem längeren Gespräch über weitere Themen kristallisierte sich heraus: Die Zukunft der Stromversorgung mit den Unterpunkten: – Endlichkeit des uneingeschränkten Stromverbrauchs – Speichermöglichkeiten von Strom – Zentrale oder dezentrale Erzeugung und Verteilung (riesige Offshore-Windparks und neue Netze quer durch die Landschaften oder regionale Lösungen) – Nicolas Paech, Prof. aus Freiburg: Klimawandel – was heißt das für unseren Lebensstil? Wolfgang recherchiert in diese Richtung nach Themen und Referenten und macht Vorschläge.

2. Stadtradeln

Flyer sind im Druck, Plakate werden in Auftrag gegeben. Wolfgang holt sie im Rathaus ab. Marktstand der Ini am Fr 9.8. und Fr 16.8., 14:00 – 16:00 Uhr (Wolfgang, Thomas, Horst). Möglichkeit zur Anmeldung am Stand (Constanzes Tablet). Aufsteller mit Plakat. Flyer zum Auslegen und und Plakate zum Aushängen werden in Geschäften, öffentl. Gebäuden, evtl. Banken und Fitnessstudios verteilt (Ulrike, Wolfgang, Angelika). ADFC-Aktion Codierung von Fahrrädern am 17.08. 9:00 – 13:00 Uhr bei Fahrrad Runge, Rathausstraße (Wolfgang, Horst, Hendrik). Radler-Stars nach wie vor dringend gesucht: 3 Wochen „kein Auto von innen“. Anmeldung individuell unter „Stadtradeln/Bargteheide/2013/“, beim einem Team. Ziel: 1000 Leute mitmachen, je 100 km = 100 000 km für Bargteheide!

3. Verschiedenes

Wolfgang beantragt im Rathaus (Frau Verblow), dass die Klima-Ini in die Vereinsliste der Stadt aufgenommen wird; wir erhalten dann Einladungen für den Neujahrsempfang, das Stadtfest usw. Bürgerwindpark: Interessenten können sich bei Herrn Teschke auf eine Liste setzen lassen. Öffentlicher Aufruf erfolgt, wenn alles startklar ist.

NÄCHSTES TREFFEN: Mi. 18.09., 19:30 Uhr im Utspann

Am Dienstag, dem 4. Juni 2013, um 19:30 Uhr im Stadthaus spricht Dipl.-Ing. Thomas Laasch, Architekt und Energieberater aus Steinburg / Mollhagen, über das Thema: „Wärmedämmung ohne Schimmel“. Anschließend laden wir zur Diskussion über das Thema ein. Der Eintritt ist frei.

Mit diesem Vortrag will die Klimaschutz-Initiative Bargteheide die Aufmerksamkeit zurück lenken auf das vordringlichste Ziel der Energiewende: Einsparen von Energie.

Etwa 40% unserer Primärenergie verbrauchen wir zum Heizen privater Haushalte und zur Warmwasserbereitung. Genau hier kann gespart werden, indem wir unsere Häuser besser dämmen! Aber wie geht man am besten dabei vor? Welche Techniken, welche Materialien haben sich bewährt? Wie vermeidet man Schimmelbildung an schlecht belüfteten Ecken?

Info zum Vortrag von Th. LaaschThomas Laasch hat sich als erfahrener Ingenieur und Architekt mit diesen Fragen eingehend beschäftigt. Der Todendorfer wird sein Fachwissen dazu am Dienstag, 4. Juni 2013 um 19:30 im Stadthaus Bargteheide vortragen.

Natürlich gibt es genügend Zeit für Fragen und Diskussion. Einige private Experten, die selbst schon gedämmt haben, geben im Anschluss ihre Erfahrungen in privaten Gesprächen weiter. Wie immer ist der Eintritt frei.

Das Wichtigste zuerst: Unsere Initiative heißt ab sofort nicht mehr „Bürger für Klimaschutz in Bargteheide“, sondern „KLIMASCHUTZ-INITIATIVE BARGTEHEIDE“. Grund: Es wurde kritisiert, dass nur die männliche Form verwendet wird. Da wir uns auf keine Varianten einigen konnten, beschlossen wir (einstimmig!) die obige Formulierung.

TOP 1 Vortrag Laasch über Wärmedämmung am 4. 6.

Titel: Sanieren ohne Schimmel. Plakate sind gedruckt (40 Stck.). Plakate kleben: Mo 27.05. ab 14:00. Plakate aufstellen: Dienstag, 28.05. Presseerklärung: Bis 30.05. raus. Einladung per e-mail bzw. Briefpost an „lokale Experten (Hausbesitzer, die beim Tag der EE mitgemacht haben oder mitmachen wollten). Plakate einsammeln: Mi 05.06. ab 18:00.

TOP 2 Stadtradeln 24.8. – 13.9.2013

Ulrike Lenz teilt mit: Die Stadt ist mit Beschluss der Stadtvertretung am 16.05. dem Klimabündnis beigetreten. Flyer mit möglichst allen Terminen noch vor den Sommerferien, also bis 21.06. Erste Presseerklärung anlässlich der Pressekonferenz vor der Juni-Sitzung der Stadtvertretung. Ziel 2013: 100 000 km, 1000 TN (2012: 70 000, 700). Stadtradelstars finden, die 3 Wochen pressewirksam „kein Auto von innen sehen“. Aktion „Fahrräder codieren“ mit dem ADFC, möglichst auf Gelände Fahrrad Runge. Marktstand der Ini Freitag 09.08. und Fr. 16.08., 14:00 – 16:00 mit Möglichkeit zum Anmelden per Internet. Eröffnungsradtour am 24.08. 10:00. Radtour der Klima-Ini So 01.09., 11:00 Markt.

TOP 3 Sonstiges

Neuer Name (s.o.). Anregung Wolfgang: Internet-Platform zur BürgerInnenbeteiligung zu Projekten in Bargteheide etablieren, wie unter www.politik.de möglich. Nils erinnert daran, dass nach reger Beschäftigung mit EE auch die anderen E’s wieder ins Blickfeld rücken sollten: Energie sparen und Energie effizient nutzen.  Nächstes Treffen der Klima-Ini: Di 23.07. 2013, 19:30 im Utspann.

Anwesend: Wolfgang Apel, Thomas Fischer, Ulrike Lenz, Horst Loebus, Nils Schneider, Angelika Schildmeier, Cornelia Schoska

Protokoll: Angelika Schildmeier

admin

Kleinwindanlagen (Links)

Für nähere Informationen zu Kleinwindanlagen empfehlen wir:

Muras und Laboum gegen die WindmühlenDer Feldzug der Wählergemeinschaft (WfB) und der FDP hat nicht nur den Karikaturisten Uwe Schildmeier auf den Plan aufgerufen, sondern auch die Initiative Bürger für Klimaschutz in Bargteheide.

Wolfgang Apel, Sprecher der Initiative, wehrt sich gegen die Behauptungen, die von den Gegnern der Windenergieanlagen (WEA) verbreitet werden.

So bestreitet er entschieden die angebliche Gesundheitsgefährdung durch Infraschall. Infraschall entsteht, wenn Luftschwingungen so niedrig sind, dass man sie gar nicht mehr hören, sondern nur noch fühlen kann. Besonders niederfrequente Schwingungen (von weniger als 20 Hertz entstehen z.B. bei Gewittern, bei Erdbeben, bei vorbeifahrenden Lastwagen oder Eisenbahnen, aber auch in Autos, und hier mit deutlich höheren Schalldruckpegeln als bei WEA in 200 m Entfernung. Apel räumt ein, dass solcher Lärm für den Menschen unangenehm sei und sogar die Gesundheit beeinträchtigen könne. Dazu müsse aber noch etwas dazu kommen, nämlich die Lautstärke (Schalldruckpegel). Die aber sei bei den heutigen WEA so gering, dass eine Beeinträchtigung durch Infraschall nach heutigem Stand der Wissenschaft auszuschließen sei.

Umfassende Untersuchungsergebnisse werden in einer Analyse des DNR (Deutschen Naturschutzrings) dargestellt, im Internet abrufbar unter http://www.wind-ist-kraft.de/wp-content/uploads/DNR-Windkraft-Grundlagenanalyse-2012.pdf.

In großen Windparks auf See sieht der Geophysiker keine Alternative. „Es gibt bisher keinen einzigen Windpark vor Schleswig-Holsteins Küsten. Denn im Weltnaturerbe Wattenmeer dürfen Offshore-Anlagen nicht gebaut werden, weil das einen gewaltigen Eingriff in die Natur bedeuten würde. Weiter draußen ist der Bau technisch und finanziell höchst aufwändig. Dasselbe gilt für die Hochspannungsleitungen, die den Strom ins Land transportieren müssten. Das schreckt Investoren ab.“

Nur große Energiekonzerne wären in der Lage, solche Investitionen zu tätigen. Das Bargteheider Projekt ziele aber genau auf die Unabhängigkeit von den großen Konzernen ab, betont Apel. Die dezentrale Versorgung biete viele Vorteile.

Drei Windenergieanlagen in Bargteheide könnten pro Jahr 25.000 MW/h Strom erzeugen, weiß der Sprecher der Initiative. Das sei laut Klimaschutzkonzept mehr, als alle privaten Haushalte der Stadt zusammen verbrauchten (23 000 kw/h). In nur 4,5 km Entfernung von der ausgewiesenen Fläche stehe das alte Umspannwerk der Stadt. Der hier erzeugte Strom könne also direkt ins Bargteheider Stromnetz eingespeist werden. Er hebt hervor: „Natürlich gehen auch bei Windflaute nicht die Lichter aus. Denn selbstverständlich bleibt die Stadt weiter ans allgemeine Stromnetz angeschlossen.“

Zu der Frage, wer denn von dem geplanten Bürgerwindpark profitieren würde, erklärt er: „Natürlich bekommen die 5 Landwirte, denen die Fläche gehört, eine angemessene Pacht. Und natürlich profitieren die Handwerker der Region von Aufträgen für Aufstellung, Wartung, Reparaturen. Der entscheidende Vorteil eines Bürgerwindparks aber ist, dass sich jeder Bürger, jede Bürgerin aus den betroffenen Gemeinden Bargteheide, Kleinhansdorf und Jersbek ab 1000 € an der Wind-GmbH beteiligen kann. Jeder Euro, der mit den WEA erwirtschaftet wird, bleibt also in der Region.“ Das, so Apel, sei ein entscheidender Pluspunkt nach dem Klimaschutzkonzept.

Tag der Erneuerbaren Energien 20.04.2013

11 Bürgeri*innen haben ihre Häuser zur Verfügung gestellt.
Ulrike Lenz liefert einen Flyer mit Liste der Adressen und Stadtplan (mit Hinweis auf Vortrag Laasch 04.06.), liefert Plakate und Aufsteller für die 11 Häuser, aufzustellen am TEE, stellt den Flyer auf die Interntseite der Stadt. Nils Schneider stellt Materialproben als Anschauungsmaterial zur Verfügung (Wolfgang und Angelika liefern die Gläser dazu). Wolfgang Apel und Horst Loebus kleben die Plakate und verteilen Aufsteller und Anschauungsmaterial an die 11, verteilen Flyer, Horst sammelt nach dem 20.04. die Plakatständer ein und bringt sie zu Nils. Thomas stellt die Infos auf die Homepage der Ini.

Informationsvortrag über Hausdämmung

Am 04.06.2013 Vortrag v on Herrn Laasch zum Thema „Sanieren ohne Schimmel!“  Thomas entwirft Plakat.  Horst prüft Druckpreise alternativ für Din B 2 oder 2 X A 3.  Ulrike Lenz kopiert. Idee: Die Bürger*innen, die ihr Haus energetisch saniert haben (siehe TOP 1, TEE), werden als Praxis-Experten dazu gebeten („Expertentisch“).

Stadtradeln 24.08. – 23.09.2013

Ideen zum Begleitprogramm: Slogan (sinngemäß): letztes Jahr 7 000 km, dieses Jahr schaffen wir 10 000, Fahrradläden einbinden: Fahrräder gemeinsam reparieren, kodieren, Aktion „verkehrssicheres Fahrrad“ mit Polizei, Radtour mit Neubürgern (wie schon 2012), Hilfen zum anmelden auf Markt stand der Ini (Zettel oder mit Tablets), Fahrradantrieb für Musikanlage am Marktstand, Weniger Flyer auf die Fahrräder am Bahnhof, Elektronische Anzeigentafel ans Rathaus für Stand der gefahrenen km.

Verschiedenes

Zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts: Ulrike Lenz informiert über den Beschluss des Projektausschusses Energie (PAE) vom 19.03.2013. Im Rahmen des Teilprojekts „Energetische Sanierung städtischer Liegenschaften“ wird umfangreiches Datenmaterial erhoben. Damit können die Gebäude auch langfristig intelligent und damit Kosten sparend bewirtschaftet werden. Außerdem wurde der Beitritt der Stadt zum Klimabündnis beschlossen, zunächst für 1 Jahr.

Mi 22.05. 10:00 Uhr: Eine kleine Delegation der Stadt (Verwaltung, Mitglieder des PAE, Wolfgang Apel für die Klima-Ini) fährt nach Kiel zur Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen. Thema: Fördermöglichkeiten für energetische Quartierssanierung und andere Projekte, mit Beispielen aus der Praxis. Wolfgang klärt, wer noch mitfahren kann (Angelika ist interessiert).

Neues Förderprogramm für „kleine“ Vermieter und Selbstnutzer von Wohnungen: http://www.schleswig-holstein.de/IM/DE/StaedteBauenWohnung/Wohnraumfoerderung/KleineVermieter/KleineVermieter_node.html

Die Grünen haben angeboten, dass die Klima-Ini sich im neuen Kreisbüro im Bahnhof treffen kann (kostenlos). Evtl. nach der Kommunalwahl 26.05.2013?

Nächstes Treffen der Klima-INI

Dienstag 14.05. 19:30 im Restaurant Utspann

Anwesend: Wolfgang Apel, Horst Loebus, Thomas Fischer, Ulrike Lenz, Nils Schneider, Angelika Schildmeier

Protokoll: Angelika Schildmeier

„Best practice Beispiele“ aus dem Bereich Nutzung regenerativer Energien, des solaren Bauens und der energetischen Sanierung: Besichtigen Sie dieses Jahr Bargteheider Privathaushalte, die ihr Wohnhaus energetisch saniert haben, informieren Sie sich über Solarthermie und Photovoltaik, über unterschiedliche Heizungsanlagen, verschiedenste Dämmstoffe, über Regenwassernutzung und Schwimmteiche! Lassen Sie sich außerdem die Besichtigung des Bargteheider Klärwerkes, das 85% seiner benötigten Energie selbst erzeugt nicht entgehen und besuchen Sie die Gärtnerei Jentsch, die eine Holzhackschnitzelheizung und die Regenwassernutzungsanlage betreibt.  Die Initiative „Bürger für Klimaschutz in Bargteheide“ und die Stadt Bargteheide organisieren diese Veranstaltung gemeinsam.

Bargteheider Bürger/innen öffnen am 20.04.2013 Ihre Türen und berichten über ihre Erfahrungen. Besichtigen Sie Holzhäuser, sanierte Siedlungshäuser, Massivbauten als Einzelhaus und als Reihenhaus. Informieren Sie sich bei den Hauseigentümern über die Unterschiede im Energieverbrauch vor und nach der energetischen Sanierung. Erfragen Sie Erfahrungen mit Förderungen und Krediten der KfW. Besichtigen Sie neue Holz und Kunststofffenster in 2- und 3-Scheiben Isolierglasausführung. Die breite Beteiligung von Privathaushalten ermöglicht Ihnen als Besucher/innen unabhängige Informationen aus erster Hand zu energetischer Sanierung und Nutzung erneuerbarer Energien.

Zu besichtigen sind:

  • Solarthermische Anlagen zur Warmwasser und zur Heizungsunterstützung
  • Photovoltaik-Anlagen
  • Dachdämmung mit verschiedenen Materialien
  • Dämmung der Außenfassade als Kerndämmung und mit Wärmedämmverbundsystemen
  • Holz und Kunststofffenster in 2- und 3-Scheiben Isolierglasausführung.
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Zentrale Staubsaugeranlage mit Wärmerückgewinnung
  • Niedrigenergiehäuser
  • Blockheizkraftwerke
  • Geothermieanlagen
  • Holzheizungen und andere Biomassenutzungen
  • Regenwassernutzungen, Klärteich, Schwimmteich

Adressen in Bargteheide

  • 10.00h-14.00h: Familie Muntau, Neue Straße 26 (Bauart: Massivhaus, Anbau als Holzständerwerk , Baujahr: 1947 / 1995); zu besichtigen: Dachsanierung, Außenfassade Kerndämmung (Glas-Silikatgemisch) bzw.Wärmedämmverbundsystem; neue Fenster (3-Scheiben)
  • 13.00h-16.00h: Familie Dirk und Ines Kieling, Birkenweg 25 (Bauart: Massivhaus, Doppelhaushälfte, Baujahr: 1961); zu besichtigen: Sanierung 2010, Dachdämmung (Zellulose), Kerndämmung (Einblasdämmung aus mineralischem Granulat)
  • 14.00h – 16.00h: Familie Kerber, Schloßstr. 64 (Bauart: Endreihenhaus, Baujahr: 1982); zu besichtigen: Dach, Geschoßdecke mit Zellulose gedämmt, neue Kellerfenster (3 Scheiben Isolierglas)
  • 10.00h – 13.00h: Familie Wolfgang Apel, Theodor-Storm-Straße 3 (Bauart: Doppelhaushälfte, Massivbau, Baujahr: 1895); zu besichtigen: Saniert 2011 auf KfW 85 Standard im Dachbereich; Kerndämmung, neue Holzfenster, Photovoltaik, Solarthermie, Brennwertkessel, Regenwassernutzung seit 1993, Übersicht über Heizkosten vor/nach Sanierung vorhanden.
  • 10.00h – 13.00h: Familie Angelika Schildmeier, Theodor-Storm-Straße 4 (Bauart: Doppelhaushälfte, Massivbau, Baujahr: 1895); zu besichtigen: Saniert 2011 auf KfW 85 Standard im Dachbereich; Kerndämmung, neue Holzfenster, Photovoltaik, Solarthermie, Brennwertkessel, Regenwassernutzung seit 1993, Übersicht über Heizkosten vor/nach Sanierung vorhanden.
  • 10.00h – 16.00h: Familie Garling-Witt, Fichtenweg 5 (Bauart: Massivhaus, Einzelhaus, Baujahr: 2005); zu besichtigen: Niedrigenergiehaus mit Geothermieanlage (70m Bohrung), Holzheizung mit geschlossenem Kamin, Schwimmteich, Berechnung der Heizungsfirma wird im Verbrauch unterboten.
  • Führung 11.00h, Treffpunkt am Klärwerk: Kläranlage Bargteheide Abwasser Entsorgung GmbH, im Hollerbusch 8; zu besichtigen: 85% der benötiten Energie werden im Bargteheider Klärwerk selber erzeugt:Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlage, Ultraschallanlage zur Faulschlammaufbereitung
  • Führung um 13.00h, Treffpunkt im Eingangsbereich; Besichtigung 9.00h – 16.00h: Gärtnerei Jentsch Gartenbau und Floristik, Hamburger Straße 33; zu besichtigen: automatische Holzhackschnitzelheizung, Regenwassernutzung
  • 10.00h-16.00h: Familie Sönke Clar, Baumschulenstr.20 (Bauart: Massivbau, Einzelhaus, Baujahr: 1908); zu besichtigen: Sanierung auf Neubauniveau nach EnEV 2007, Kerndämmung mit SLS 20 Blähglasgranulat, Dämmung oberste Geschossdecke mit Zelluloseflocken, Innendämmung mit Holzständerwand und Zellulosedämmung, Solarthermie
  • 15.00h: Familie Jens-Peter Meier, Mittelweg 15 (neben Croquodil croques Laden) (Bauart: Mehrfamilienhaus mit 5 Wohnungen und Gewerbebetrieb, Baujahr: Altbau 1926 mit Neubau 1995); zu besichtigen: Dachdämmung, Kellerdeckendämmung, Fenster, Türen, Heizung neu (Brennwertkessel)

Adressen in Elmenhorst

  • 10.00h-12.00h: Familie Christine Runge, Bargteheider Strasse 19 (Bauart: Bungalow, aufgestockt, Baujahr: 1979); zu besichtigen: komplett saniert, umgebaut und aufgestockt 2010, Dachdämmung mit Zellulose und Hanf, Außenfassade mit Wärmedämmverbundsystem, neue Fenster, Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, Heizung und Warmwasser über Solarthermie und Strom, zentrale Staubsauganlage mit Wärmerückgewinnung
  • 11.00h – 15.00h, : Familie Thorsten Karla, Bargteheider Straße 20 (Bauart: Einzelhaus, Holzfertighaus, Baujahr: 1980); zu besichtigen: Sanierung als Effizienzhaus 100 (EnEV 2009), Dachdämmung, neue Fenster ( Kunststoff, UG 0,7), Kellerdeckendämmung,, Solarthermie. Energieeinsparung durch Sanierung: 55%.

Adresse in Tremsbüttel

  • 12.00h – 16.00h: Familie Zeidler, Wiesenweg 27 (Bauart: Einzelhaus, Baujahr: 1900); zu besichtigen: Siedlerhaus von 1900, 2009 saniert als KfW 70 Haus, neue Fenster (Wärmeverbund, 3-fach Scheiben), Solarthermie, Pelletheizung, Übersicht über Heizkosten vor/nach Sanierung zum Mitnehmen vorhanden.

1. Tag der Erneuerbaren Energien 2013
Frau Lenz wird eine Pressekonferenz am 15.3.2013 im Rathaus haben. Dort stellt sie ein gemeinsames Plakat vor und händigt eine ausführliche Presseinfo aus. Derzeit haben wir bereits etwa 20 Adressen von Haushalten, die bereit sind Interessierte am Tag der Erneuerbaren Energien (TEE) in ihre Häuser zu lassen. Plakataufsteller, wenn klein vorhanden, sollen auf der Straße zusätzlich zu 5 bunten Luftballons die Häuser markieren, deren Adressen auch im Internet veröffentlicht sind.

2. Ergebnisse des PAE vom 23.1.2013
Von den 5 beschlossenen Maßnahmen zur Förderung ist bisher nur der „Fifty-Fifty“ Vorschlag gestellt. Bei anderen gibt es noch Nacharbeitsbedarf.

3. Öffentliche Vorträge 2013
Herr Thomas Laasch ist mit einem Vortrag zur Dämmung einverstanden . Es soll ein Termin am 4.6.2013 realisiert werden. Mögliches Thema: „Sanieren ohne Schimmel!“. Stadthaus großer Saal.

4. Stadtradeln 2013
Das Stadtradeln findet dieses Jahr vom 24. August bis zum 13. September statt. Der PAE hatte der Teilnahme grundsätzlich zugestimmt. Da beim Klima-Bündnis die Zuschüsse wegfallen, wird wohl eine Teilnahmegebühr fällig werden. Auf Bargteheide als derzeitiges Nicht-Mitglied kämen Kosten von 900 € zu. Diese Last kann vermindert werden, wenn Bargteheide Mitglied wird für 200 € im Jahr . Die Mitglieder zahlen dann nur 600 € Beitrag. Ein entsprechender Antrag könnte noch als Tischvorlage für den PAE gestellt werden.

5. Energetische Quartierssanierung
Wolfgang Apel hat die Foncia-Wohnungsverwaltung auf Fördermöglichkeiten für die Stormarner Straße hingewiesen, da die Stadt Bargteheide über alle notwendigen Grundvoraussetzungen verfügt. Auf Antwort wrd gewartet.

Anwesend: Wolfgang Apel, Horst Loebus, Ulrike Lenz, Nils Schneider, Thomas Fischer

1. Tag der Erneuerbaren Energien 2013

Frau Lenz wird ein die städtischen Gremien den Vorschlag einbringen, auch 2013 wieder den Tag der EE zu veranstalten. Schwerpunkt: Energetische Verbesserungen im privaten Wohnungsbestand. Private Hauseigentümer oder Mieter, die energetische Verbesserungen durchgeführt haben, zeigen und erklären diese interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. In Frage kommen Maßnahmen aus den Bereichen – Energie sparen – Energie effizient nutzen – erneuerbare Energien verwenden.  Gedacht ist an 20 Haushalte im ganzen Stadtgebiet. Öffentlichkeitsarbeit: Tagespresse mehrstufig ab März, Plakate DIN A 3 in Geschäften und öffentlichen Gebäuden, Kleine Stadtpläne mit den teilnehmenden Häusern zum Mitnehmen, Plakataufsteller vor den Häusern der Teilnehmer. Die Stadt übernimmt die Gestaltung des Werbematerials und die Pressearbeit. Die Ini verteilt Werbematerial und sucht die 20 Haushalte.

2. Klimaschutzkonzept (KSK)

In der neuen Statdvertretung ab Mai 2013 wird es wahrscheinlich statt des bisherigen PAE (Projektausschuss Energie) einen Ausschuss UKE geben (Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie). Wie geht es dann weiter mit der Lenkungsgruppe? Die Initiative spricht sich dafür aus, die Lenkungsgruppe als separates Gremium weiter zu führen. Die Lenkungsgruppe erfüllt die im KSK empfohlene „Vernetzung von wichtigen Akteuren“ (A2 im Maßnahmenkatalog). Wolfgang schlägt dem Vorsitzenden des PAE vor, diese Frage bei einer der beiden Sitzungen des PAE bis zur Kommunalwahl zu beraten (23.01.2013 und März 2013).

3. Öffentliche Vorträge 2013

Vorgeschlagen sind: – Eisheizung, Vortrag und/oder Exkursion – Wärmedämmung im Bestand; Problem bisher: Referent/in soll neutral sein (keine Firma mit eigenen kommerziellen Interessen) und darf nicht viel kosten. – noch mal Besuch einer Windkraftanlage – Fördermöglichkeiten energetischer Sanierung (Referent/in kfw oder Raiffeisenbank?)

Anwesend: Wolfgang Apel, Horst Loebus, , Stephan Linz, Ulrike Lenz, Cornelia Schoska, Nils Schneider, Jens Peter Meyer, Angelika Schildmeier. Gesprächsleitung: Wolfgang. Protokoll: Angelika

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